Die Tätigkeitsbeschreibung ist der Teil des Zeugnisses, den die meisten Arbeitnehmer am besten selbst schreiben können, denn niemand kennt die eigenen Aufgaben besser. Sie entscheidet mit darüber, wie glaubwürdig die Bewertung danach wirkt. Eine Eins neben drei allgemeinen Aufgaben passt nicht zusammen, eine Zwei neben einer Liste mit Verantwortung, Projekten und Budget schon.
Was hineingehört
- Die Position, so wie sie im Betrieb heißt, und bei Bedarf die Abteilung.
- Die Aufgaben, nach Bedeutung geordnet, die wichtigste zuerst.
- Verantwortung, die sich zählen lässt: Teamgröße, Budget, Zahl der Kunden oder Mandanten, Fahrzeuge, Standorte.
- Positionswechsel und Beförderungen mit Datum, in der Reihenfolge, in der sie passiert sind.
- Besondere Projekte oder Erfolge, wenn sie die Stelle prägen.
Was nicht hineingehört: Aufgaben, die selbstverständlich sind („Bearbeitung von E-Mails“ bei einer Führungskraft), Nebensächliches an erster Stelle und alles, was der Betrieb nicht bestätigen kann.
Reihenfolge und Gewicht
Leser schließen von der Reihenfolge auf das Gewicht. Steht bei einer Disponentin die Ablage vor der Tourenplanung, wirkt die Stelle kleiner, als sie war. Ordnen Sie deshalb nach Bedeutung, nicht nach Zeitanteil, und fassen Sie Kleinigkeiten zusammen.
| Schwach | Besser |
|---|---|
| Telefon, Post, Ablage, Terminplanung für die Geschäftsleitung | Terminplanung und Korrespondenz für die Geschäftsleitung, Bearbeitung der Post |
| Mithilfe bei der Buchhaltung | Vorbereitende Buchhaltung und Kontrolle offener Posten |
| Betreuung der Azubis | Anleitung von zwei Auszubildenden bis zur Gesellenprüfung |
| Verkauf | Beratung und Verkauf von Damenmode, Kassenabschluss, Warenpräsentation |
Nominalstil und Zahlen
Üblich ist der Nominalstil: „Planung der Mittagskarte“, „Fehlerdiagnose mit Diagnosetester“, „Anleitung der Küchenhilfen“. Er ist knapp und neutral. Ganze Sätze gehen auch, dann aber durchgehend.
Zahlen machen eine Aufgabe greifbar: „Tourenplanung für 18 Fahrzeuge“ sagt mehr als „Tourenplanung“. Schreiben Sie aber nur Zahlen, die Ihr Arbeitgeber bestätigen kann. Unser Programm übernimmt genau die Zahlen, die Sie eintragen, und erfindet keine dazu.
Was die Tätigkeitsbeschreibung nicht darf
Sie bewertet nicht. Wörter wie „erfolgreich“, „hervorragend“ oder „zuverlässig“ gehören in den Bewertungsteil, wo sie zur Note passen müssen. Stehen sie schon in der Aufgabenliste, verwässern sie die Note oder widersprechen ihr. Deshalb prüft unser Programm jede formulierte Aufgabe auf bewertende Wörter und lässt sie nicht durch.
Aus Stichpunkten eine saubere Liste
Sie tragen Ihre Aufgaben als Stichpunkte ein, so wie sie Ihnen einfallen, und bringen sie in die Reihenfolge, die Ihnen wichtig ist. Eine KI formuliert daraus die Liste im Nominalstil, ohne Namen zu sehen und ohne zu bewerten. Fällt ihre Antwort durch unsere Prüfung, übernehmen wir Ihre Stichpunkte sauber als Liste. Die Bewertung kommt danach aus einem festen Katalog.
Wenn Sie Ihre Aufgaben lieber eintragen als formulieren: Stichpunkte eintragen und das ganze Zeugnis in Minuten bekommen. Wie die Tätigkeitsbeschreibung im fertigen Zeugnis aussieht, zeigen die Muster, wie das Zeugnis insgesamt aufgebaut ist, steht unter Aufbau.
Das Bestellformular wird geladen.
Häufige Fragen
Wie viele Aufgaben gehören in ein Arbeitszeugnis?
So viele, dass ein Fremder versteht, was die Stelle ausmacht. Meist sind das vier bis acht Punkte. Drei allgemeine Aufgaben nach zehn Jahren wirken dürftig, zwanzig Kleinigkeiten verstecken das Wesentliche.
Liste oder Fließtext?
Beides ist üblich. Eine Liste mit Spiegelstrichen liest sich schneller und wird von Personalern bevorzugt. Wichtig ist der einheitliche Stil: Nominalstil wie „Planung der Touren“ oder ganze Sätze, nicht gemischt.
Gehören Fortbildungen in die Tätigkeitsbeschreibung?
Fortbildungen stehen meist bei Fachwissen und Weiterbildung, also im Bewertungsteil. In der Tätigkeitsbeschreibung stehen Aufgaben, Verantwortung und Positionswechsel.